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ASC in jeder Waffe in den Medaillen-Rängen!
Herren-Säbel: Nur drei Teams waren im Herren-Säbel zu den Wiener Mannschafts-Landesmeisterschaften angetreten. Der ASC „rettete“ wieder einmal diesen Bewerb, da er zwei Mannschaften stellte. Es müssen nämlich laut Sportordnung mindestens drei Teams antreten, damit das Turnier als Landesmeisterschaft offiziell anerkannt wird. Im ersten Mannschaftskampf siegte Das Team ASC 1 (Gärtner, Hinterschuster, Kim) im internen Duell gegen ASC 2 (Kropatschek, Röthlisberger, W. Tanzmeister) 45:21, wobei Lucian Röthlisberger mit einem 8:5 Sieg über Haemin Kim die Bilanz für die „Zweier-Mannschaft“ deutlich verschönern konnte. Ein ähnliches Resultat erzielte das Team ASC 2 gegen den Turnierfavoriten WSC (Oprzedek, A. Kravina, W. Kravina). Der Mannschaftskampf endete mit einem 45:19 Sieg für den WSC. Mit Ausnahme des ersten Gefechtes, das Sebastian Kropatschek gegen den Vize-Landesmeister Max Orzedek 0:5 verlor, wurde kein weiteres Gefecht mehr mit einem „zu null-Ergebnis“ beendet. Jedes Teammitglied schaffte zumindest einen Punkt pro Gefecht. Sebastian konnte seinen misslungenen Start mit einem 5:5 gegen Arthur Kravina wieder wettmachen. Die Teams von WSC und ASC 1 kämpften zum Schluss um den Landesmeistertitel. Auch in diesem Mannschaftkampf gelang Max Oprzedek mit einem 5:0 gegen Michael Hinterschuster ein optimaler Start. Nach drei Gefechten stand es schon 15:9 für den WSC, als Micheal Hinterschuster in einem Energie-Anfall mit einem 10:5 Ergebnis gegen Arthur Kravina das Team ASC 1 auf 19:20 heranbrachte. Leider gingen die nächsten beiden Gefechte wieder verloren, da lautete der Stand schon 30:24 für den WSC. Haemin Kim konnte mit einem 7:5 Sieg gegen Arthur Kravina noch auf 31:35 aufholen, im Finish zog der WSC aber davon - der Endstand lautete 45:34 für den WSC, der sich damit den Landesmeister-Titel holte. Silber und Bronze gingen also an ASC 1 und ASC 2.
Damen-Säbel: Eine reine ASC Angelegenheit war der Damen-Säbel-Bewerb. Da die anderen Wiener Vereine keine Mannschaft stellten, musste der Akademische Sportclub drei Mannschaften aufbringen, damit es überhaupt eine Wiener Mannschaftsmeisterschaft in dieser Waffe gab. Ein Dank gilt an dieser Stelle unseren Aktiven, die sich bei schönstem Wetter und heißen Temperaturen für das Mannschaftsfechten zur Verfügung stellten. Sie wurden alle durch Medaillengewinne entschädigt und so manche Fechterin des Clubs sagte danach, dass das Mannschafts- Fechten Spaß gemacht habe. Die Mannschaftsaufstellung erfolgte nach dem aktuellen Stand der österreichischen Rangliste und es gab folgende Ergebnisse: ASC 2 (B. Tanzmeister, M. Podlezak, K. Leitner) gegen ASC 3 (M. Witting, B. Nehiba, E. Schmidt) 45:9, ASC 1 (D. Tanzmeister, M. Weszeli, U. Knoblich) gegen ASC 3 endete 45:13. Das Finale ASC 1 gegen ASC 2 war etwas ausgeglichener, wobei Bettina Tanzmeister für ASC 2 eine sehr gute Leistung bot und viele Punkte beisteuerte. Das Ergebnis lautete 45:32 für ASC 1. Der Endstand: 1. ASC 1, 2. ASC 2, 3. ASC 3 (Mannschaftsaufstellungen siehe oben)
Herren-Degen: In dieser Waffe sind traditionellerweise die meisten Mannschaften am Start. Heuer waren 8 Mannschaften zu den Wiener Landesmeisterschaften angetreten. Der Akademische Sortclub war mit zwei Degen-Teams dabei. Auf Grund der Einzelergebnisse war die Mannschaft ASC 2 (P. Lehmann, J.M. Smoluch, T. Trautner, R. Raulin) mit Platzziffer 4 gesetzt, das A-S-C 1 – Team (A. Nemes, S. Bugovsky, C. Kospach) startete nach mäßigen Einzelergebnissen mit Platzziffer sieben. Im ersten Durchgang hatte das Team ASC 2 mit WAT 2 (Partsch, Zwölfer, Witt) kein Problem. ASC 2 siegte gegen das Nachwuchsteam von WAT 2 klar 45:24, wobei auch Ersatzmann Robert Raulin mit einem 5:5 gegen Matthias Partsch seinen Beitrag leistete. Zuvor hatten Thomas Trautner mit 11:2 und Peter Lehmann mit 12:3 Treffern alles klar gemacht. Die erste ASC Mannschaft bekam es gleich mit der Nummer zwei des Turniers, dem Team vom WFK (Terscinar, Mayer, Sebestyen, Wiesner) zu tun, unterlag ehrenvoll 36:45 und musste nun im unteren Play-off um die Plätze 5 bis 8 fechten. Das Team ASC 2 bekam im Semifinale die Nummer eins des Turniers - WAT 1 (Hayek, Dobiasch, Wenusch) vorgesetzt. Nur Thomas Trautner schaffte bei diesem Mannschaftskampf mit sogar 10:5 gegen Michael Wenusch einen starken Einzel-Sieg, aber am Schluss stand es 28:45. Somit ging es im kleinen Finale gegen Titelverteidiger FUW 2 (Weinberger, Schack, Schmutzer) – auch FUW taktierte bei der Mannschaftsaufstellung - um die Bronzemedaille. Vor diesem Mannschaftskampf besprach Trainer Alois Tanzmeister mit unserem französischen Co-Trainer Jean-Michel Smoluch die Aufstellungstaktik. Wie erwartet kam es zu einem äußerst spannenden Mannschaftsduell der beiden „Zweier-Mannschaften“. Nach dem ersten Durchgang stand es 15:13 für FUW 2, nach sechs Einzelgefechten war FUW immer noch mit 28:26 zwei Treffer voran. Die letzten drei Gefechte brachten dann die Wende. Zunächst holte Peter Lehmann mit 2:1 gegen Sebastian Schack, dessen Vater ebenfalls ein guter Degenfechter war, einen Punkt auf, dann sorgte Thomas Trautner mit einem 7:3 gegen „Oldie“ Willy Weinberger für die Wunsch-Führung von Trainer Alois, da unser Routinier Jean-Michel Smoluch den stärkste FUW-Fechter Andreas Schmutzer – wie geplant – in Schach halten konnte. Zwar schaffte Andreas noch den Ausgleich zu 36:36, aber J.-M- Smoluch, unser französischer Olympia-Starter von Moskau, behielt die Nerven und brachte unser Team wenige Sekunden vor Ende des Gefechts mit einem schönen Hand-Treffer mit 37:36 in Führung, die er dann nicht mehr abgab. Nach 1988, 1994 und 2003 ist es erst das vierte Mal in der Geschichte des ASC, dass eine Mannschaft des Clubs im Herren-Degen eine Bronzemedaille bei Wiener Landesmeisterschaften erringen konnte. Zwei ASC Degen-Fechter, die beim letzten Medaillengewinn vor sieben Jahren schon dabei waren, sind auch heuer wieder gestartet, allerdings in der ASC 1 Mannschaft. Christof Kospach und Stefan Bugovsky haben damals für den ASC eine Bronze-Mannschaftsmedaille erkämpft. Ja – wie ist es übrigens unserer A-S-C 1 – Mannschaft im unteren Play-off weiter ergangen? Leider ging auch das nächste Mannschaftsgefecht gegen FUW 1 mit der jungen – aber starken – Mannschaft Quell, Elias und Emil Wetter mit 45:34 verloren. Dem Gefecht um die Plätze 7/8 wichen unsere Gegner FUW 3 (Aigner, Sant´ana, Spatenka) durch Flucht nach Hause aus, sodass ASC 1 auf Platz 7 in der Endwertung aufscheint. Auch das Finale um den Mannschafts-Titel war ein Zeit-Krimi: das routiniertere Team von WAT siegte ganz knapp mit 39:38 gegen den WFK. Endstand: 1.WAT 1, 2. WFK, 3. ASC 2, 4. FUW 2, 5. FUW 1, 6. WAT 2, 7. ASC 1, 8. FUW 3.
Damen-Degen: Zwei der vier angetretenen Mannschaften waren in dieser Waffe vom Akademischen Sportclub gestellt. Auf Grund der guten Einzel-Ergebnisse hatten unsere Teams sogar die Startplätze eins und zwei! Unsere erste Mannschaft (Knoblich, D. Tanzmeister, Witting) blieb ihrer Favoritenrolle mit einem 45:15 gegen FUW (Klinger, Kubr, Winkler) gerecht, die Mannschaft ASC 2 (Podlezak, Nehiba, Leitner, Schmidt) verlor aber ihr Gefecht gegen das routinierte WAT-Team (Hendricks, Schnitzer-Blaschka, Seltenhammer) 31:45. Daher kämpfte die Mannschaft ASC 1 gegen WAT um Gold und ASC 2 gegen FUW um Bronze. Unsere erste Mannschaft verteidigte den im Vorjahr errungenen Titel und siegte gegen WAT mit 45:24. Es war das der 7. Damen-Degen Mannschaftstitel in der ASC Clubgeschichte. Auch die zweite Mannschaft blieb im Kampf um Bronze erfolgreich, das Ergebnis gegen FUW war mit 45:29 ziemlich klar. Der Endstand im Damen-Degen Mannschaftsbewerb: Gold: ASC 1, Silber: WAT und Bronze: ASC 2
Herren-Florett: So wie in den letzten beiden Jahren rettete auch heuer wieder der ASC durch seine Teilnahme mit einer Herren- Mannschaft die Wiener Meisterschaft in dieser Waffe. Zwar hatte unser Herren-Florett-Team (Call, Lehmann, Steindl) gegen die anderen beiden Mannschaften nicht viel zu bestellen, wir verloren beide Mannschaftsgefechte gegen den Favoriten WFK (Wang, Wiesner, Klausegger, Harich) und gegen die starke Nachwuchs-Mannschaft von FUW (Felner, Quell, Elias Wetter) jeweils mit 22:45, aber die Bronzemedaille war uns – so wie in den letzten beiden Jahren – sicher. Den Wiener Mannschaftstitel im Herren-Florett gewann das Krucinsky-Team mit 45:16 überlegen gegen FUW. Der Endstand: 1. WFK, 2. FUW, 3. ASC.
Damen-Florett: Ohne ASC keine Wiener Mannschafts-Meisterschaft – unter dieser Devise ging es auch im Damen-Florett weiter. Zwei ASC-Teams und WAT kämpften um die Medaillen. Das erste Mannschaftsgefecht war natürlich das interne ASC Duell. Programmgemäß siegte ASC 1 (D. Tanzmeister, Knoblich, Witting) gegen ASC 2 (Podlezak, Nehiba, Schmidt) mit 45:22. Das Team der Seniorinnen vom WAT spielte ihre Erfahrung gegen unsere zweite Mannschaft aus und gewann überlegen 45:17. Das Mannschaftsfinale wurde daher zwischen ASC 1 und WAT ausgefochten. Das Team Dorli Tanzmeister, Uli Knoblich und Melanie Witting konnte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den im Vorjahr errungenen Florett-Mannschafts-Landesmeistertitel verteidigen. Das ist nun der 11. Mannschaftstitel im Damen-Florett in der Geschichte des ASC. Der erste Damen-Florett Mannschaftstitel im Jahre 1974 errungen vom Team Gosch, Krämer, Kastl-Killinger und Schmuckerschlag war zugleich der erste Wiener Landesmeister-Erfolg des Akademischen Sportclubs nach seiner Gründung im Jahre 1970. Endstand Damen-Florett-Mannschaft: Gold: ASC 1, Silber: WAT, Bronze: ASC 2.
Wie stark die Position des bei den diesjährigen Landesmeisterschaften war, zeigt eine Statistik, die ebenfalls zum Download bereitsteht. Auch der Umfang des Berichtes über die Wiener Meisterschaften ergab sich daraus, dass der Akademische Sportclub als einziger Verein in jeder Waffe mit Starter/innen vertreten war. Für Trainer Alois Tanzmeister sind jedenfalls die Wiener und Österreichischen Meisterschaften, sowie natürlich die Akademischen Meisterschaften Höhepunkte der Fechtsaison und als solche in den Trainingsplänen und –zielen fest verankert. Dass die Teilnahme durch unsere Aktiven so gut war, noch dazu begleitet mit einem Medaillenregen freut ihn besonders. Eine Gratulation auf jeden Fall an unsere Medaillengewinner! Das tolle Ergebnis ist hoffentlich eine gute Motivation, beim Sommertraining und im Herbst bei Saisonbeginn mit neuem Elan wieder mitzumachen!
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