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Die 2. Runde Wiener Pokal wird seit heuer Frühlingspokal mit einer eigenen Wertung genannt, dennoch werden Herbst- und Frühlingspokal für eine Gesamtwertung zusammengerechnet. Der ASC konnte wieder mit einer Vielzahl an Medaillen seine Dominanz im Wiener Raum unterstreichen.
Zu den einzelnen Waffen im Detail: Herren-Florett: Möglicherweise aufgrund der Tatsache, dass die Homepage des Wiener Landesfechtverbandes nicht mehr funktioniert und die Informationen über Turniere etwas spärlich sind, ist die Starterzahl bei der 2. Runde des Wiener Pokals generell eher gering. So fanden nur 8 Herren-Florett-Fechter den Weg nach Mödling in die Südstadt. Wurde im Herbst noch gemeinsam mit den Damen gefochten, so war dies bei der zweiten Runde nicht möglich, da die Beginnzeiten bei Herren und Damen unterschiedlich waren. Seitens des ASC war nur Tom Prybila am Start, der in der Vorrunde neben den Stockerauer Kadetten Schwarz auch die Kontrahenten seiner Altersklasse besiegen konnte. So besiegte er den Routinier Stefan Brugger und auch Mathis Barz. Beide vom Union Fechtclub. Nach seiner verletzungsbedingten Trainingspause war dies ein recht gutes Ergebnis. Leider hatte er in der Direktausscheidung den immer stärker werdenden Junior Elias Wetter, der sich schließendlich mit 15:12 durchsetzen konnte. Das Finale bestritten die einzigen beiden Starter der Allgemeinen Klasse Dominik Wang und Stefan Egermann, wobei Ersterer sich klar durchsetzte. Die Gesamtwertung ging ebenfalls an den WFK-Fechter Dominik Wang vor Stefan Egermann vom UFC und Elias Wetter, der auch die Junioren-Wertung für sich entschied. Tom Prybila teilt sich mit Stefan Brugger den 4. Platz in der Gesamtwertung. Matthias Steindl landete dank der ersten Runde auf den 7. Platz in der Endwertung und unser Nachwuchsfechter Abdul Rahman Zakeri konnte noch den 11. Gesamtrang erzielen. Die weiteren Medaillen in den restlichen Altersklassen kann man aus der Ergebnisübersicht entnehmen.
Damen-Florett:
Ähnlich wie in der ersten Runde waren bei den Damen nur 6 Fechterinnen am Start – in der ersten Runde sogar nur 5. Seitens des ASC war nur Dorli Tanzmeister am Start, die aus den beiden Vorrunden als Nummer eins gesetzt war. Leider konnte Sie im Finale ihren Sieg aus der Vorrunde über die Florett-Spezialistin Kim Weiss nicht wiederholen und landet im Endklassement auf dem zweiten Gesamtrang. Der dritte Platz ging an die jüngste Fechterin der zweiten Runde - Beatrice Kudlacek, die gegen ihre Mutter antreten musste und dieses Gefecht knapp für sich entschied. Auch für die Gesamtwertung sind die Plätze analog zum Frühlingspokal. Der Sieg ging an Kim Weiss mit je zwei ersten Plätzen vor Dorothea Tanzmeister und auf dem dritten Platz landete besagte Kudlacek Beatrice. Dank der ersten Runde landete Romana Jankovich, die aufgrund des Firmwochenendes bei der zweiten Runde nicht starten konnte, auf dem vierten Gesamtrang und holte sich trotzdem den ersten Platz in der Kadettenwertung.
Herren-Degen: Bei den Herren fanden immerhin 4 Fechter den Weg in die Südstadt. Leider nicht jene, die in der ersten Runde teilgenommen haben, sodass für die Gesamtwertung der ASC beim Herren-Degen kaum in Erscheinung tritt. Bester Fechter nach der Vorrunde war Christoph Kospach, der von seinen 5 Gefechten immerhin 3 gewinnen konnte und als Nummer 6 gesetzt war. In der Direktausscheidung kam er nach einem Freilos gegen den WAT-Kadetten Matteo Witt, der bereits unseren ASC’ler Albert Nemes bezwang. Leider verlor Christoph 15:11 und landete somit auf den guten 9. Gesamtrang in der zweiten Runde. Richard Messner hatte Pech: aufgrund einer Aufgabe eines Fechters ergab sich nur noch eine Vierer-Runde, in der er einen Sieg erzielte. In der Direktausscheidung konnte er sich jedoch gegen den WFK-Fechter Sebastian Streller mit 15:11 durchsetzen. Im Anschluss musste er gegen die Nummer zwei der Vorrunde Peter Terscinar fechten, der an seiner Überlegenheit keinen Zweifel ließ. Mit dem 15. Gesamtrang sicherte er sich den zweiten Platz in der Senioren-Wertung. Der Sieg in dieser Kategorie ging an den für FUW fechtenden Routinier Weinberger Wilhelm, der unseren 4.ten ASC’ler Stefan Bugovsky in der Direktausscheidung ausschaltete. Im Endklassement erreichten Stefan Bugovsky den 20. und Albert Nemes den 23. Gesamtrang. Der Sieg ging, wie schon in der ersten Runde an Fechtclub Balmung, diesmal durch Philipp Kainz, der den schon vorhin erwähnten Peter Terscinar 15:12 bezwang. Der dritte Platz ging ebenfalls an Balmung. Anton Knoll besiegte den Kärntner Kadetten Lukas Puchacher eindeutig mit 15:9. In der Gesamtwertung der Allgemeinen Klasse gingen alle Medaillen an den führenden Wiener Degen-Verein Fechtclub Balmung mit Philipp Kainz vor Anton Knoll und Jörg Mathé, der die erste Runde für sich entschied.
Damen-Degen: Da der österreichische Fechtverband zum Termin des Frühlingspokals auch eine Kampfrichterfortbildung anberaumt hatte, waren nicht nur Wiener Fechter, sondern auch von Kärnten Fechterinnen am Start. Nicht nur deswegen, sondern auch dadurch, dass vor allem die Jugend B - Fechterinnen von Fechtclub Balmung starteten, war die Teilnehmerzahl im Damen-Degen befriedigend. Seitens des ASC waren 3 Fechterinnen am Start, wobei Dorli Tanzmeister und Ulrike Knoblich aufgrund der österreichischen Rangliste von der Papierform her die stärksten Fechterinnen am Start waren. In der Vorrunde wurde dies mit Platz eins und zwei bereits unterstrichen. Einziges Manko war, dass eine Zehner- Runde gefochten wurde und nur ein Kampfrichter zur Verfügung stand. Mit Selbstjury und auch Selbstorganisation wurde die Vorrunde durchgeführt. Ähnlich ging das KO weiter, denn die Kampfrichter- Prüflinge waren vorwiegend beim Herren-Degen und beim Säbel eingesetzt. Doch zurück zum Sportlichen. Das Finale hieß Dorli Tanzmeister, die nach einem Freilos über Denker Birgit und einem Sieg gegen Laura Puchacher dorthin einzog, gegen Ulrike Knoblich beide ASC. Auch Ulli hatte zunächst ein Freilos und konnte die Balmunger Nachwuchsfechterinnen Pia Fuchssteiner und Fasbender Maria bezwingen. Einmal mehr hieß die Siegerin Dorli Tanzmeister, die mit zwei ersten Plätzen aus beiden Runden auch die Gesamtwertung für sich entschied. Heuer neu im Turniergeschehen war unsere dritte Fechterin Sofie Mittas, die sogar zwei Siege in der Vorrunde erzielen konnte und in der Direktausscheidung mit 13:15 nur knapp gegen die noch junge Fechterin vom Fechtclub Balmung, Fuchssteiner Pia verlor. Im Endklassement bedeutete dies für Sofie den 10. Gesamtrang. Der dritte Platz des Frühlingspokals ging an die Kadettin des KAC- an Laura Puchacher, die somit auch die Gesamtwertung der Kadetten für sich entschied.
Herren-Säbel:
Stark auf die Probe gestellt wurden die Säbel-Fechter, die mit Kampfrichter-Neulingen zu Recht kommen mussten und mit den Entscheidungen nicht immer zufrieden waren. Novum war auch, bei 16 Fechtern nur zwei Runden zu 8 Fechtern aufzustellen. Nachdem mit gemeinschaftlicher Jury auf zwei Bahnen gefochten wurde, und das Eintragen für manche Kampfrichterneulinge nicht so einfach war, waren die Vorrunden doch etwas chaotisch. Immerhin konnte der zweite Durchgang auf Anfrage der Aktiven in 3 Runden gefochten werden. Die Qualität des Säbel-Bewerbs wurde vor allem auch durch die Teilnehmer zweier ungarischer Vereine verbessert. Die Ungarn zeigten auch ihr Können und belegten die ersten drei Plätze des Frühlingspokals. Der Kadett Dohi Zoltan sicherte sich im Finale über Marko Peter den ersten Platz. Den dritten Platz erreichte der Senior- Fechter Attila Horotan, der unsere beiden ASC-Fechter ausschaltete. Die besten Wiener Fechter waren unsere beiden einzigen ASC’ler, die am Start waren: Lukas Gärtner und Manfred Hubmann. Mit Platzziffer zwei durch Lukas Gärtner und vier durch Manfred Hubmann waren unsere Fechter nach der Vorrunde noch besser gesetzt. Beide konnten ihr erstes direktes Gefecht mit 15:1 und 15:3 eindeutig für sich entscheiden. Lukas konnte im nächsten Gefecht gegen den Mödlinger Kadetten Roman Bereuter noch gewinnen, scheiterte anschließend knapp mit 15:14 gegen den Ungarn Zoltan Dohi. Ähnlich ging es Manfred Hubmann, der ebenfalls 15:14 knapp an dem Ungarn Attila Horotan scheiterte. Leider war dies schon einen Durchgang früher, sodass Manfred auf im Endklassement auf den 5. Gesamtrang landete. Lukas Gärtner hatte im Gefecht um den dritten Platz ebenfalls den Ungarn Horotan, der sich mit 15:10 gegen Lukas durchsetzte. Platz 4 und 5 für Lukas Gärtner und Manfred Hubmann ist dennoch ein gutes Ergebnis unserer Fechter. Die Gesamtwertung des Pokals ging ebenfalls nach Ungarn, an Peter Marko der in beiden Runden an den Start ging vor den Sieger des Frühlingpokals, Zoltan Dohi und den Sieger des Herbstpokals, Fabian Herbst. Lukas konnte aus beiden Runden den 4. Gesamtrang erzielen. Damen-Säbel:
Im Damen-Säbel fanden sich leider nur drei Fechterinnen ein. Auch der ASC war diesmal nicht so zahlreich wie sonst vertreten (ein Grund mehr, die Beginnzeiten von Damen und Herren eventuell auf den gleichen Zeitpunkt zu verlegen, da dies weder ein Ranglistenturnier ist, noch geht es um einen Titel- wie etwa bei den Wiener Meisterschaften. Dennoch war der ASC der einzige Wiener Club, der Fechter stellte, denn neben den beiden ASC’lern Dorli Tanzmeister und Ulrike Knoblich war die Ungarin, die Zweite des Herbstpokals- Agnes Bauer, die dritte Fechterin am Start. Gefochten wurden zwei Runden und eine Direktausscheidung. Während Ulli in den beiden Vorrunden mit Tempo-Stößen und auch Angriffen gegen die Ungarin noch erfolgreich war, konnte sie leider in der Direktausscheidung dies nicht fortsetzen. Sie verlor in der Direktausscheidung, sodass das Finale Dorothea Tanzmeister gegen Agnes Bauer hieß. Dorli konnte das Finale klar für sich entscheiden und somit den Frühlingspokal und auch die Gesamtwertung im Damen-Säbel für sich entscheiden. Agnes Bauer sicherte sich mit je zwei zweiten Plätzen aus beiden Runden auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung.
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