Wiener akademische Meisterschaften 2013 am 30.11./01.12.2013  Nachtrag neu! 

100-Marke knapp verpasst!
Mit 97 Fechtern vorwiegend aus dem Wiener Raum wird das Turnier von den Fechtern traditionell gut angenommen. Auch die meist aus USI-Kursen stammenden ASC-Fechter nutzen dieses Turnier um ihre Kräfte zu messen.  Mit 39 Startern stellte der ASC immerhin 40 %  des gesamten Starterfeldes. Die österreichweite Tendenz, dass es immer weniger Damen werden zeigt sich auch bei diesem Turnier.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Starterzahl jedoch insgesamt sogar gestiegen, trotz der Tatsache, dass heuer keine internationale Beteiligung vorhanden war. Lediglich 2011 war die Starterzahl mit insgesamt 125 deutlich höher, jedoch war bei diesem Turnier gleich 9 Fechter von unseren Nachbarländern am Start waren.
Zum Vergleich befindet sich im Anschluss die Teilnehmerzahl aus dem Jahr 2012 und 2013. Obwohl die Summe der ASC-Fechter gleich geblieben ist, kann man erkennen, dass auch beim ASC die Starterzahl der Damen zurückgegangen ist. So waren es 2012 28 ASC bzw. USI-Damen und 2013 nur mehr 16 Fechterinnen; folglich ist die Starterzahl der Herren klar gestiegen.


WAM ASC/USI Starter 2012
Waffe
WAM ASC/USI Starter 2013
ASC/USI
Gesamt
%
ASC/USI
Gesamt
%
13
36
34,48
HD
12
36
33,33
11
21
52,38
DD
5
13
38,46
2
11
18,18
HF
7
16
43,75
5
7
71,43
DF
4
6
66,67
5
16
31,25
HS
7
19
36,84
6
7
85,71
DS
4
7
57,14
1
5
20,00
H-Kombi
3
7
42,86
5
5
100,00
D-Kombi
3
5
60,00
45
101
44,55
Gesamt
45
109
41,28

Die unterschiedliche Gesamtteilnehmerzahl ergibt sich, dass die Kombinationswertung aus den einzelnen Bewerben gezogen wird und keine neuen Starter mit sich bringt. Zieht man die Kombinationsteilnehmer ab ergeben sich die 97 Gesamtteilnehmerzahl mit 39 Fechtern seitens des ASC. Die Grafik im Anschluss gibt einen Überblick über die Anzahl der ASC- und USI-Fechter im Vergleich zu den gesamten Teilnehmer bei den diesjährigen Wiener Akademischen Meisterschaften.

WAM Teilnehmer Statistik

Herren-Florett:
Den Start machte Samstag Nachmittag der Herren-Florett-Bewerb. Seitens des ASC ist ein klarer Aufschwung zu Bemerken. Nicht nur die Anzahl der ASC-Fechter ist gestiegen sondern auch die Qualität. So verlor Peter Somoskeoy sein Gefecht um den 3.ten Gesamtrang gegen Liu Guang nur knapp und landete auf den 4.ten Gesamtrang. Auch unser zweiter Neuzugang David Schwarcz schafften den Einzug ins Achterfinale und wurde schließlich 6 ter. Auch Lionel Frontier, der nur um einen Treffer gegen den ehemaligen ASC-Fechter Lukas Gärtner verlor, verpasste den Einzug ins Achterfinale denkbar knapp und landete auf dem 9. Gesamtrang. Unsere USI-Teilnehmer vom Montag- und Mittwoch-Kurs hatten es bei diesem Turnier noch etwas schwer und landeten durch Philipp Karnfeld, Max Tiefenbacher, Tibor Szontagh und Ferdinand Michner auf den Plätzen 12, 14, 15 und 16. Den Sieg holte sich der FUW-Fechter Elias Wetter vor Michael Linsberger vom UFC.

Damen-Florett:
Dass in Wien Damen-Florett fast nicht mehr existent ist zeigt sich hier im Starterfeld. Insgesamt waren nur 6 Fechterinnen aus Wien am Start, wobei nur seitens des ASC eine Nachwuchsfechterin bzw. USI-Teilnehmerin am Start war. Mit Platz 1 und 2 kann der ASC auch mit der Leistung zufrieden sein. Es zeigt sich, dass unsere Fechterinnen auch durch die USI-Kurse profitieren. So musste sich Romana Jankovich vom Mittwoch-Kurs erst ihrer Trainerin Dorothea Tanzmeister geschlagen geben. Den dritten Gesamtrang holte sich die routinierte Linkshänderin Judith Hendricks vom WAT. Unsere weiteren ASC’lerinnen die vor allem um die Kombinationsplätze kämpften landeten auf den Plätzen 5 und 6.

Herren-Degen:
Auch schon Tradition ist das gute Starterfeld im Herren-Degen. Nicht nur unsere Fechter nehmen das Turnier an, sondern auch die anderen Vereine aus Wien und Niederösterreich nutzen ihre Chance zum Vergleich. So sind im Endklassement unter den ersten 10 Fechtern gleich 9 unterschiedliche Vereine vertreten. Ein Drittel des Starterfeldes stellte der ASC. Aufgrund der unterschiedlichen Vorrunden – gleich vier der acht Finalisten hatten keine Ranglistenpunkte und waren daher als ungesetzte Fechter in den Vorrunden eingeteilt - war auch das Ergebnis für unsere Fechter sehr gemischt. Bis auf Christoph Kospach stiegen alle alle unsere Fechter ins KO auf. Das beste Ergebnis erzielte Jacopo Jandl, der seinen Clubkollegen Ulrich Freisleben zunächst besiegte und im Anschluss am FUW-Fechter Lehner Beat scheiterte. Jacopo landete im Endklassement auf den 9.ten Gesamtrang. Eine Platzierung unter die Top 16 schafften noch unser Kadett Witold Smoluch der auch in einem ASC-internen Duell Reinhold Spannlang 15:14 besiegte und Albert Nemes, der ebenso knapp mit 12:11 die Nummer 16 besiegte und dessen Platz einnahm. Auf den Plätzen 19, 20 und 21 landeten Reinhold Spannlang, Nikola Pavlicevic und Tom Prybila. Sven Kühnel, der beim Aufbau der Bahnen stark eingesetzt war landete auf dem 23. Gesamtrang. Ulrich Freisleben, der an Jacopo scheiterte erreichte den 27. Gesamtrang, gefolgt vom Freitag-Kurs-Fechter Marfrie Gambal. Unsere Turnierneulinge David Merö und Stephan Pfannerer, die erst vor eineinhalb Jahren am USI fechten begonnen haben, erreichten eim Endklassement die Plätze 30 und 31. Den Sieg holte sich Anton Knoll vom Fechtclub Vindobona vor Tesar Rüdiger vom HSV und Guilhem Calzas, ein Neuzugang des WFK.

Damen-Degen:
Im Anschluss an die Herren Kämpften noch die Damen gegeneinander. Mit 13 Fechterinnen aus 4 Wiener Vereinen ist das Starterfeld nicht so groß wie erwartet. Bis auf die Fechterin Sofie Mittas, die nach der Vorrunde noch als Nummer 7 gesetzt war schafften alle ASC-Fechterinnen den Einzug ins Achterfinale. Sofie musste leider gegen die routinierte Linkshänderin Judith Hendricks antreten, die nach einer schwachen Vorrunde ihre Taktik änderte und knapp 15:14 über Sofie erfolgreich blieb. Die restlichen ASC-Fechterinnen schalteten sich mehr oder weniger selbst aus. So scheiterte Babsi Nehiba an ihrer Clubkollegin Uli Knoblich, die wiederum im Anschluss an ihrer Clubkollegin Anna Mehofer scheiterte. Anna Mehofer stand somit im Finale mit Dorli Tanzmeister, wobei zweitere das ASC-Duell für sich entschied. Uli Knoblich konnte ihr Gefecht um den dritten Gesamtrang gegen die FUW-Fechterin Eva Kubr leider nicht gewinnen, sodass sie auf den 4. Gesamtrang landete. Mit den Plätzen 1, 2, 4 und 5 kann der ASC dennoch sehr zufrieden sein.

Herren-Säbel:
Obwohl heuer keine Gäste aus Ungarn oder Tschechien am Start waren konnte man mit dem Gesamtstarterfeld von 19 Fechtern recht zufrieden sein. Nachdem unser stärkster Fechter Florian Call beim Junioren-Weltcup in Göppingen im Einsatz war musste der ASC auf einen möglichen Medaillen-Gewinner verzichten. Unsere vorjährigen Medaillen-Anwärter verlor der ASC auf Grund von Übersiedlungen. So war Lukas Gärtner heuer für den Steirischen Landesfechtverband am Start und holte sich heuer gleich Silber. Aber nicht nur Abgänge hat der ASC zu verbuchen sondern mit dem Ungarn Peter Somoskeoy einen Säbel-Neuzugang, der das Gefecht um den dritten Gesamtrang gegen den WSC-Fechter Thomas Walach 15:14 knapp verlor. Peter erreichte somit den vierten Gesamtrang. Auch unser Degen-Fechter Sven Kühnel schaffte noch den Einzug  ins Achterfinale. Er bezwang dabei den ASC-Fechter Marco Hebesberger, der nach der Vorrunde als Nummer sechs gesetzt war. Marco landete als drittbester ASC’ler  somit auf dem 9.ten Gesamtrang. Unsere weiteren USI-Fechter, die mittlerweile für den ASC am Start sind waren zumeist mit ihren Ergebnissen auch recht zufrieden. So erreichte Junjian Yang bei seinem zweiten Turnier den ausgezeichneten 11. Gesamtrang. David Messner und Jahannes Trimmel erreichten die Plätze 13 und 14. Lediglich Jonas Winter, der zwar in seiner Vorrunde einen Sieg erzielen konnte, schied nach der Vorrunde aus und landete auf dem 18. Gesamtrang. Den Sieg holte sich Maximilian Reimer vom Wiener Fechtklub.

Damen-Säbel:
Der letzte Bewerb, der am Sonntag noch anstand, war der Damen-Säbel. Mit 7 Fechterinnen konnten im Säbel sogar um eine Starterin mehr als im Damen-Florett erreicht werden. Ein Trend, der nicht nur in Wien, sondern auch international zu beobachten ist. Obwohl krankheits- bzw. verletzungsbedingt nicht alle aktiven ASC-Fechterinnen am Start waren, stellte der ASC mit seinen 4 Fechterinnen mehr als 50% des Starterfeldes. Auch hier wurde wie im Degen das Finale durch den ASC gestellt. Die Kombinationskämpferinnen Ulrike Knoblich und Dorli Tanzmeister setzen sich bis ins Finale souverän durch. Das Finale ging schließlich mit 15:9 an Dorli Tanzmeister. Bronze  ging an die Türkin Gamze Artman, die für den Wiener Fechtclub am Start war. Barbara Nehiba, die an besagter Drittplatzierten scheiterte landete schließlich auf den 5. Gesamtrang. Unsere Nachwuchsfechterin Lena Teichert, die auch die jüngste Teilnehmerin des Turnieres war hatte es entsprechend schwer. Obwohl sie gegen jede Fechterin in der Vorrunde Treffer setzte und sogar gegen Artman Gamze nur knapp 5:4 verlohr blieb sie leider ohne Sieg und musste im Direkten gegen die Nummer 2 ihre Clubkollegin Uli Knoblich antreten.

Kombinationswertung:
Neben den Siegerehrungen im Einzel wurden auch traditionellerweise die Kombinationssieger geehrt. Wie in den letzten Jahren war dies bei den Damen auch heuer wieder eine ASC-Domäne, da am Universitäts-Sport-Institut auch der Breitensport forciert wird und das Fechten auch in allen drei Waffen vermittelt wird. Den Titel konnte Dorothea Tanzmeister mit 3 ersten Plätzen in den einzelnen Waffen souverän verteidigen vor Ulrike Knoblich und der FUW-Fechterin Rica Holer. Bei den Herren holte sich den Titel Kombinations-Neueinsteiger Michael Linsberger vom UFC vor Elias Wetter, der auch in den letzten Jahren um Gold mitfightete und Bela Büki von Fechtunion Krems, der den Säbel beim ASC trainiert. Zum Abschluss hier noch ein kurzer Überblick über die einzelnen Erfolge des Akademischen Sportclubs mit seinen USI-Fechtern und der anderen Vereine in den letzten Jahren.
In der  ASC-Chronik aus dem Jahr 2010/11 wurde eine Übersicht über die Medaillen-Gewinner der letzten 8 Jahren gebracht. Der ASC mit seinen USI-Fechtern rangiert hier traditionellerweise an vorderster Front. Höhepunkt war hierbei die Wiener Akademischen Meisterschaften 2010, wo von den insgesamt 24 möglichen Medaillen 11 durch den ASC erzielt wurden und auch mit 5 die höchste Zahl an Goldmedaillen erreicht wurde.
Unten ist ein Überblick der Medaillenbillanz der letzten fünf Jahre angeführt, die vor allem die Breitensportdominanz nicht nur in der Quantität, sondern auch in der Qualität seitens des ASC zeigt. So ist der ASC sowohl in der Summe der Goldmedaillen, als auch in der Summe der Medaillen insgesamt gegenüber den anderen Vereinen führend, wobei hier die Damen einen wesentlichen Beitrag hierfür leisten. Die unterhalb angeführte Medaillenbillanz zeigt, dass überhaupt nur 8 Wiener Vereine in die Medaillenränge gekommen sind und die Wiener Akademischen Meisterschaften nicht nur durch Vereine aus Niederösterreich, die meist Fechter haben, die in Wien studieren, sondern auch durch Teilnehmer aus Ungarn und Tschechien stark aufgewertet werden. Auch Medaillen-Gewinner aus Salzburg, Dornbirn, Kärnten, usw. zeigt, dass die Wiener Akademischen Meisterschaften von den Fechtern angenommen werden.

WAM Medaillen Statistik

Ergebnisse:

[Damen Degen...][Damen Florett...][Damen Säbel...][Damen Kombination...]

[Herren Degen...][Herren Florett...][Herren Säbel...][Herren Kombination...]

[
Zurück zur Artikelübersicht...]

Danke den Sponsoren:

NextiraOne_Logo
Logo_BAWAGPSK
LOGO_WIENER-SCHNITZLLAND
NOEM-Logo