|
Fabian Herbst (FK Villach) unter den besten 16, Kathi Leitner (ASC Wien) unter den besten 32 !
Nach der 2600 km PKW Odyssee nach Meylan (FRA), bei der Kathi Leitner einen Europa-Cup-Punkt erobern konnte, entschloss man sich diesmal für einen Flug nach Sofia. Am Samstag, 13.11. waren die Herren dran. Nachdem kein Teilnehmer des ASC am Start war, entschloss man sich nach einem Besuch unserer österreichischen Teilnehmer in der Sporthalle „Akademia Etropolski“ zu einer Sightseeing-Tour an einem schönen Spät-Herbst-Tag in Sofia, damit Kathi Leitner vor dem Damen-Säbel-Bewerb am Sonntag relaxen konnte. Tags drauf schaffte Kathi wie in Meylan wieder fünf Siege, aber diesmal waren die Siege besser auf die beiden Vorrunden verteilt. Der Etropolski-Cup wurde außerdem erstmals – wie wir später erfuhren - nach dem neuen Modus für Europacup-Turniere durchgeführt, nach dem nun die Ergebnisse aus beiden Indexrunden zusammengezählt werden, was eine gerechtere Setzung ergibt, weil diese aus einer größeren Anzahl von Gefechten resultiert. Außerdem gibt es ab der Direktausscheidung der besten 32 ein KO mit Hoffnungslauf, sodass jeder Ausgeschiedene eine zweite Chance bekommt. In der ersten Runde siegte Kathi – wie in Grenoble – gleich im ersten Vorrundengefecht! Gegen die Türkin Cakil- Egenaz Kabul musste sich Kathi aber konzentrieren, um mit einem 5:4 Sieg von der Planche gehen zu können. Mit ihrem zweiten Sieg – ein klares 5:1 - gegen die Bulgarin Marina Valkova sicherte sich Kathi den Aufstieg in die Runde der besten 40. In der zweiten Runde steigerte sich Kathi noch weiter und siegte sogar dreimal – und zwar jeweils 5:3 gegen die Ungarin Dorottya Banszky, die Bulgarin Adriana Angelova und die Griechin Theodora Goudoura. Auch gegen die beiden Ungarinnen Liliana Csutorka (4:5) und Csenge Kover (3:5) konnte Kathi durchaus mithalten und verlor nur knapp. Sie stieg damit erstmals im Europacup der Kadetten in die Direktausscheidung der besten 32 auf! Gegen die Ungarin Lili Drajko konnte Kathi zwei Drittel des Gefechtes mithalten, am Ende setzte sich die Ungarin aber ab und siegte 15:10. Kathi war schon umgezogen und wollte ihre gute Platzierung in ihren Fechterpass eintragen lassen, als man sie über den neuen Austragungsmodus unterrichtete. Die Turnierleitung hatte es aber verabsäumt, den neuen Modus im Aushang anzukündigen, wodurch es zu diesem Informationsmanko gekommen war. Die ASC-Delegation und Kathi freuten sich über die neue Chance. Kathi traf nun im Hoffnungslauf in die besten 24 auf die Bulgarin Rumyana Karaivanova. Der Start gelang hervorragend und Kathi führte zur Halbzeit schon mit 8:4. Dann aber machte sich die vor 1 1/2 Wochen durchgeführte Extraktion der Weisheitszähne bemerkbar und Kathi bekam Probleme mit ihrer geschwächten Kondition. In der Folge holte die Bulgarin Punkt für Punkt auf und ging schließlich knapp vor Ende des Gefechtes in Führung. Mit letzter Anstrengung konnte Kathi noch auf 14:14 ausgleichen. Der entscheidende 15. Treffer gelang ihr aber nicht mehr und sie verlor knapp mit 14:15. Im Endklassement belegte Kathi Leitner den sehr guten 29. Rang unter 49 Teilnehmerinnen aus 7 Nationen.
Im Herren-Säbel bestätigte Fabian Herbst, dass er derzeit der stärkste österreichische Kadett im Säbelfechten ist. Er belegte unter 59 Säbel Kadetten aus 9 Nationen den ausgezeichneten 14. Platz. Der zweite Österreicher Roman Bereuter (FU Mödling) stieg in die zweite Vorrunde auf und wurde 43.
In der Europa Kadetten-Rangliste rangiert Fabian Herbst nun mit 12 Punkten auf Platz 46, Kathi Leitner verbessert sich mit derzeit 5 Punkten auf Rang 104. Mit Melanie Kosbow scheint noch eine zweite ASC Nachwuchsfechterin im Damen-Säbel in der Europa-Rangliste auf Platz 272 auf, die aber diesmal nicht mit von der Partie war. In der österreichischen Damen-Säbel Kadetten-Rangliste rangiert Kathi Keitner nun mit 261 Punkten auf Platz zwei hinter Ann-Sophie Howanietz (304 P.). Melanie Kosbow (ASC) liegt mit 146 Punkten noch auf dem guten vierten Rang.
[Die Vorrundenergebnisse...] [Gesamtergebnis...] [Zurück zur Artikelübersicht...]
|