Internationale Ostsachsenmeisterschaften in Bautzen am 31.03.2012

Turnierneuland in Ostsachsen betreten
Wenn man zu Ostern schon mal nach Hause fährt, kann man natürlich eines nicht nicht machen - fechten! Zufällig fanden an dem Wochenende, an dem Sven in die Heimat fahren wollte, die Ostsächsischen Meisterschaften statt. Kurz überlegt, Babsi zum Mitfahren überredet, und auf gings. In Bautzen angekommen fand man eine nette Halle sowie freundliche Leute vor. Und vor allem mehr davon als gedacht - 41 Starter im Herrendegen und 22 Starterinnen im Damendegen waren doch weit mehr als erwartet.

Herrendegen – Sven Kühnel
Dass wir uns mit unserer Annahme, es würde sich vermutlich eher um ein kleines Turnier handeln, ziemlich danebengelegen haben, wurde uns recht bald klar. Trotz des Hobby-Charakters und der Aufforderung zur Selbstjurie fanden sich bei den Herren stolze 41 Starter ein, unter anderem aus dem Fechtklub Radebeul, dem Talentstützpunkt des Sächsischen Fechtverbandes, sowie einigen tschechischen Gästen. Recht schnell wurde mir klar, dass die Latte für mich recht hoch gelegt war; zum Glück schied aus beiden Vorrunden niemand aus. In meiner ersten Vorrunde gelang mir immerhin ein Sieg, doch ich musste mir zugestehen, dass das Niveau der anderen Fechter leider noch weit über meinem lag. In der zweiten Vorrunde war ich nach einigen hohen Niederlagen schon sehr niedergeschlagen; als ich mich schließlich bei einem in der ersten Vorrunde hoch verlorenen Gefecht an ein 4:4 herantasten konnte und es dann aber doch noch aus der Hand gab, war es mit meiner Motivation endgültig dahin. Ich konnte in dieser Runde keinen einzigen Sieg erringen und beendete mein KO-Gefecht und damit das für mich zu stark besetzte Turnier frustriert mit 15:7 bzw. mit dem 39. von 41 Plätzen.

Damendegen – Barbara Nehiba
Es war auch für mich ein sehr Gefecht-reicher Bewerb, wie bei den Herren mit zwei Vorrunden ohne Ausscheidung, und dann KO ohne Hoffnungslauf. Bei den Damen gab es zunächst 22 Starterinnen, wobei nach der ersten Vorrunde ein Mädchen wegen körperlicher Beschwerden aufgeben musste. Zum meinem Glück war der Damen-Bewerb nicht ganz so stark besetzt wie der der Herren. In der ersten Vorrunde schaffte ich zwar nur einen Sieg in fünf Gefechten, in der zweiten Vorrunde hatte ich aber Glück mit meinen Gegnerinnen und gewann fünf von sechs Gefechten, was mir immerhin Platz fünf nach der Runde bzw. Platz neun gesamt und somit ein Freilos für das erste KO einbrachte. Mein Gefecht gegen die achtplatzierte Linkshänderin war dann hochspannend, wir führten abwechselnd knapp und schenkten uns nichts, aber ich musste mich schließlich nach einem Waffenwechsel kurz vor Schluss (meine Spitze war abgeflogen, was mich wohl mindestens einen Treffer gekostet hat) 15:13 geschlagen geben – sehr schade, denn rein technisch hätte es auch durchaus ein Sieg und somit ein Platz unter den Top 8 sein können, aber meine Gegnerin und ich waren uns einig, dass es ein wirklich schönes Gefecht war, und ich konnte mit Platz 10 von 21 doch noch recht zufrieden nach Hause fahren.

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