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Nur drei (!) österreichische Degenfechterinnen nahmen die weite Reise zu diesem starken internationalen Turnier in Deutschland auf sich. Ingesamt 115 Teilnehmerinnen aus 6 Nationen kämpften um den Preis der Quadratestadt Mannheim. Die deutschen Degenfechterinnen konnten ihren Heimvorteil nützen und dominierten dieses Turnier: Es siegte die Tauberbischofsheimerin Beate Christmann vor der etablierten und kampferprobten Imke Duplitzer (OFC Bonn). Den dritten Platz teilten sich die Schweizerin Gianna Halblützel-Bürki und Ricarda Multerer vom Heidenheimer SB. Bemerkenswert ist die starke Leistung der Luxemburgerin Lis Fautsch, die beim FK Balmung trainiert. Sie kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor und wurde siebente (und “räumte” damit 245 Punkte für die österreichische Rangliste ab). Für die österreichischen Teilnehmerinnen erwies sich dieses Turnier als zu stark: Die Platzierungen: 74. Christiane Engel (FK Balmung), 106. Uli Knoblich (ASC) und 113. Melanie Witting (ASC). Christiane Engel konnte immerhin mit 3 Siegen in die Zwischenrunde aufsteigen, Uli Knoblich verlor zwei Gefechte knapp mit 4:5, blieb aber sieglos wie Melanie Witting, die aber in jedem Gefecht bis auf ein einziges wenigstens Treffer setzen konnte. Allerdings stellt sich angesichts des schon allein aufgrund der Entfernung enstehenden hohen Aufwands, der offenbar auch die stärksten österreichischen Degenfechterinnen von der Turnierteilnahme abhielt, für den Degen-Fachwart die Frage, ob es Sinn macht, dieses Turnier weiterhin als österreichisches Ranglistenturnier auszuwählen.
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