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Nur zwei ASC Fechterinnen fuhren zum Saisonauftakt nach Graz zum traditionellen internationalen Grazer Messepokal-Turnier. 36 Teilnehmerinnen aus 6 Nationen kämpften um den Pokal-Sieg. Für den ASC gingen Dorli Tanzmeister und Melanie Witting an den Start. Während Melanie Witting mit einem klaren 5:1 Sieg gegen die Steirerin Nicole Brenner den Aufstieg in die Direktausscheidung nur knapp verpasste, lief es für Dorli Tanzmeister in der Vorrunde sehr gut: sie gehörte zu den 6 Fechterinnen, die in ihrer Vorrunde alle ihre Gefechte gewinnen konnten. In der Direktausscheidung der besten 32 traf Dorli zunächst auf die Mödlingerin Sonja Rosenov. Dieses Gefecht entschied Dorli Tanzmeister mit 15:10 für sich und bekam es dann mit der starken Steirerin Anna Batisch zu tun. Dorli, die zu diesem Zeitpunkt an der 12. Stelle in der österreichischen Florett-Rangliste lag, gelang in der Zeitverlängerung der entscheidende Treffer zum 10:9 Sieg über die Ranglisten-Siebente Batitsch. Somit war Dorli unter den besten acht Florettistinnen dieses Turniers. Im Viertelfinale musste Dorli gegen die Nummer vier nach der Indexrunde, die Italienerin Gabriella Surano antreten. Auch dieses Gefecht war hart umkämpft und Dorli Tanzmeister siegte schließlich mit zwei Treffern Vorsprung 15:13 und war als einzige Österreicherin im Semifinale. Die österreichische WM Starterin und Ranglistenführende Sandra Kleinberger (KAC) und die Ranglistensechste Kim Weiss (WFK) waren zuvor im Viertelfinale gegen die Ungarinnen Andrea Horvath und Sarolta Nattan ausgeschieden. Im Semifinale war aber schließlich mit 5:15 gegen die spätere Siegerin Sarolta Nattan (HUN) Endstation. Die Ungarin demonstrierte ihre Stärke im Finalgefecht, in dem sie sich gegen die Tschechin Eliska Sabartova ohne Gegentreffer 15:0 den Grazer Messepokal holte. Für Dorli Tanzmeister, die noch vor 14 Tagen während des Trainingslagers einen Spitalsaufenthalt hatte, war der dritte Platz in der Endwertung als beste Österreicherin bei diesem starken Florett-Turnier ein Riesenerfolg, noch dazu wo das Florett nicht unbedingt ihre stärkste Waffe ist. Unsere zweite Teilnehmerin Melanie Witting landete schließlich auf Platz 31 in der Endwertung.
Herren-Florett: Da von unseren Herren kein Florettfechter nach Graz gefahren ist, fällt der Bericht für diese Waffe etwas kürzer aus. Mit 71 Startern aus 9 Nationen ist der Grazer Messepokal im Herren-Florett das stärkste Turnier in Österreich. Unser Olympia-Teilnehmer Roland Schlosser (AFC Salzburg) gewann den Pokal vor dem Deutschen Michael Stanek (FSC Jena). Der dritte der österreichischen Rangliste, der Salzburger Rene Pranz, wurde auch beim Grazer Messepokal ex aequo mit dem Tschechen Vaclav Kundera (Sokol Brünn) dritter.
[Die Ergebnisse auf der Homepage des StLFC...]
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