11./12.11.2023: Kadetten-Europacup Budapest (HUN)


Nici Küttner holt sich in Budapest wieder Punkte für die Herren-Florett EC-Rangliste!

Herren-Florett Kadetten:

Mit 308 Kadetten aus 33 Nationen, darunter 54 Ungarn und 9 Österreicher gehörte dieses EC-Turnier zu den stärksten dieser Kategorie. Mit dabei war Nicolaus Küttner vom ASC Wien. In der Vorrunde konnte Nici Küttner mit 3 Siegen und 3 Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz vorweisen und problemlos mit dem Indexplatz 147 den Aufstieg in die direkte Elimination schaffen. Mit 236 Qualifizierten wurde das 256-er Tableau gestartet. Nici hatte den mit Platzziffer 110 besser gereihten Abdulrahman Poorgaharib aus Quatar als Gegner und schaffte diese Hürde souverän mit einem 15:9 – Sieg! Im Tableau 128 gab es für Nici aber kein Weiterkommen mehr. Er scheiterte an dem Rumänen Lula Juravle mit 7:15. Seinen Indexplatz konnte Nicolas Küttner aber im KO verbessern. Er belegte im Endklassement Rang 118 und erhielt dafür 3 EC-Ranglistenpunkte. Bester Österreicher wurde Lauro Falchetto (FU Mödling) auf Rang 94. Den Budapest Cup gewann der Italiener Elia Pasin mit einem überlegenen 15:6 Finalsieg gegen den Index-Ersten Aron Bodor aus Ungarn.

Damen-Florett Kadetten:

Am darauffolgenden Tag starteten 247 Kadettinnen aus 35 Nationen mit 44 Ungarinnen und 7 Österreicherinnen - darunter Anna Petz (ASC Wien) - mit dem Damen-Florett. Budapest war für Anna Petz diesmal kein gutes Pflaster. Erst im letzten Gefecht in der Vorrunde gelang Anna gegen die Ungarin Greta Danczy der einzige Sieg sogar mit 5:1. Zuvor hatte sie die Aufstiegschancen durch eine 4:5-Niederlagegegen Borka Bagosi - ebenfalls gegen eine Ungarin – begraben. Das Endresultat war daher etwas enttäuschend: Rang 211 von 247 Starterinnen. Turniersiegerin wurde die Italienerin Ludovica Franzoni vor der als Nummer Eins gesetzten Polin Natasza Kus.

Damen-Florett Kadetten Team:

Am Samstag – parallel mit den Herren-Florett Kadetten – begann der Teambewerb der Damen. 35 Teams waren in Budapest angetreten. Die österreichische Mannschaft startete mit der Besetzung Hanna Fabianek (STLFC), Laetizia Mack (AFCS), Lena Mayerl (FUM) und Anna Petz (ASC). Im T 64 hatte das Team Austria infolge der guten Platzziffer 14 ein Freilos ins T 32. Nun war Spanien 1 (PZ 19) der Gegner, also eine leichte Favoritenrolle für Österreich. Leider kam es anders: Österreich verlor den Mannschaftskampf mit 38:45. Anna Petz wurde im letzten Durchgang beim Stande von 27:30 eingewechselt, konnte aber mit einem 4:5 gegen die ebenfalls eingewechselte Alice Casals-Brodu keinen Umschwung mehr herbeiführen. Durch diese Niederlage gegen das spanische Team war Österreich auf den 17. Platz zurückgefallen. Das Team-Finale war eine klare Angelegenheit für Polen: 43 :31 gegen die Damen aus Ungarn.

Herren-Florett Kadetten Team:

Am Sonntagvormittag startete der Teambewerb der Burschen. Es gab mit 48 Teams eine sehr starke Konkurrenz. Das österreichische Team mit Alexander Brunbauer, Lauro Falchetto, Jaden Nemec (alle FUM) und Nicolas Küttner (ASC) startete mit Platzziffer 20 auf Grund der Ranglistenplatzierungen in der EC-Rangliste. Im T 64 war Österreich gegen das Team Rumänien 4 (PZ 45) Favorit und bestätigte das mit einem klaren 45:22 Erfolg. Nici Küttner legte mit einem 5:0-Sieg im ersten Durchgang gegen David Grigorovici den Grundstein für eine deutliche Führung gleich zu Beginn. Im T 32 war Polen 2 (PZ 13) unser Gegner. Das Team Austria startete mit je zwei 5:1-Siegen durch Alexander Brunbauer und Lauro Falchetto fulminant und Österreich führte gleich sensationell mit 10:2. Dann wurden die Polen etwas stärker. Beim Stande von 27:20 für das Team Austria wurde Nici Küttner eingewechselt und dann passierte etwas, was der Alptraum jedes Teamfechters ist: Nici hatte ein totales Blackout. Gegen den Polen Kosila Wojciechowski gelang ihm einfach gar nichts. Der Pole holte Treffer um Treffer auf und das polnische Team war plötzlich in Führung gegangen. Trotz einer guten Leistung von Lauro Falchetto im letzten Match konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. Das Team Austria war mit 41:45 out. Das Endergebnis war Platz 17 – was unter 48 Teams ja auch gar nicht so schlecht ist. Das Team Frankreich gewann im Finale gegen das italienische Team klar mit 45:32.

AT

Ergebnisse:

Ergebnisse Herren
Ergebnisse Damen
Ergebnisse Damen Teams
Ergebnisse Herren Teams

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